by albert » Mon Apr 05, 2010 12:00 am
Hallo!
Natürlich ist diese Frage mehr als berechtigt, da alle Hersteller von diversen Chips wie die FIDI FT232xx Serie bzw. den USBN9604 (National Sem.) auch auf den Chip-Ausgängen die geforderten 3.3V zur Hot–plug–and-play Erkennung zu Verfügung stellen.
Auf Grund deiner Frage durchsuchte ich mehrere Quellen und stellte fest, dass sich manche nicht daran halten. Vermutlich ist auf Grund der beiden 15kOhm Pull – Down - Widerstände im Root - Hub bzw. einem weiteren Hub nur die geforderte Pegeländerung erforderlich.
Die (D+)- und (D-)-Leitungen eines „Downstream“ - Ports eines Hubs bzw. Root - Hubs führen Low - Pegel, sofern keine USB - Funktion angeschlossen ist. Die zwei 15kOhm Widerstände halten den Port auf diesem definierten Pegel.
Also liegt der Pull - Up Widerstand mit 1k5 zur Anschlusserkennung und in weitererfolge zur „Enumeration“ des Anschlusses an den möglichen 5V die offensichtlich zu keinen Problemen führen können (manche Entwickler begrenzen die Datenleitungen auch mit 2 Stk. 3.3 Volt Zenerdioden).
Messung mit dem Oszilloskop:
D – über 1k5 an Vcc 5V die Leitung wird auf ca. 3 Volt hochgezogen und zeigt dem PC einen Geräteanschluss an, und der erkennt ein Lowspeed-Gerät und meldet „Neues Gerät gefunden“
man erkennt kurze Impulse von ca. 1,5 MHz (Pulsabstände von 666 ns).
Nachdem das System mit dieser Versuchsanordnung nicht in Verbindung treten kann wird nach ca. 1 Sec. abgebrochen.
D + über 1k5 an Vcc 5V die Leitung wird auf ca. 3 Volt hochgezogen und zeigt dem PC einen Geräteanschluss an, und der erkennt ein Fullspeed-Gerät und meldet …
man erkennt auch am Oszillloskop sehr gut die Impulsabstände von 83,3 ns(Übertragungsrate von 12 MBit pro Sec.).
Und zum Schluss, es funktioniert in beiden Fällen!
m.f.g.
albert
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