by pk1 » Wed Apr 05, 2017 4:58 pm
Hallo,
die Profiler-Fräse der ersten Generation ist bei mir noch regelmäßig in Betrieb: Platinen (ein- und zweiseitig), Frontplattengravuren, Folienschnitte, Messing bis 6mm Stärke, Pertinax bis 8mm, Flugzeugsperrholz, Acrylglas.
Von der Colinbus-Idee ist allerdings nur wenig übrig geblieben. Die wichtigste Änderung war der rechtzeitige Absprung von der Colinbus-Software. Ein neuer Eigenbau-Controller wird über einen Ethernet-Smoothstepper von MACH3 aus gesteuert. Der Spindelmotor ist jetzt "brushless" und wird über einen Frequenzumrichter versorgt. Motor und Spindel sind über eine biegsame Welle mit einander verbunden: Die Z-Achse trägt nur noch die Spindel. Für "Schwerlastarbeiten" kann die Spindeleinheit per Schnellwechselsystem gegen einen Metabo-Fräsmotor getauscht werden. X- und Y-Achse haben stärkere Stepper erhalten. Tiefenregler, Werkzeuglängenvermessung, Tangentialmesser an Achse 4, Minimalmengen-Sprühkühlung, Druckluftkühlung, Staubabsaugung, mehrere Vakuumplatten sind hinzugekommen.
Unter dem Strich haben sich Anschaffung und Zeitaufwand gelohnt, auch wenn ich anfangs daran gezweifelt hatte.
Viele Grüße, besonders an die "Profiler" aus der Gründerzeit
Peter