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PostPosted: Thu Feb 25, 2010 12:00 am
by thomas scherer
Ich suche ein DTMF-Dekodierverfahren, dass auch mit den beschränkten Ressourcen eines ATtiny oder ATmega auskommt, da ich eine Lösung mit geringem Strombedarf brauche und noch zwei drei logische Schritte nach der Decodierung ausführen muss.
Der Klassiker, die Lösung mit FFT und pure Rechenkraft kommt also nicht so ganz in Frage
Ist jemand schon mal so etwas über den Weg gelaufen?

PostPosted: Fri Feb 26, 2010 12:00 am
by wkrug
Es gibt bei Conrad fertige Chips mit digitalem Ausgang.

Guck mal nach MT8870 bzw. MT8880.

Die sollten sich problemlos auch an einen leistungsschwächeren Controller anbinden lassen.

Conrad weiss aber leider auch, was er für diese Chips verlangen kann

Eine andere Alternative wären externe steilflankige Filter.
Das wird aber auch nicht weniger Aufwand.

PostPosted: Sat Feb 27, 2010 12:00 am
by thomas scherer
Ja schon, das weiß ich.
Aber genau das will ich nicht. Die Chips nehmen mir zuviel Strom auf und ich muss auch nicht so präzise dekodieren können.
Mein Wunsch wäre, alles in einen Controller zu packen, wenn ich schon einen einsetze.

PostPosted: Sat Feb 27, 2010 12:00 am
by wkrug
Ich hab schon einige Artikel gelesen, bei denen in einen AVR Controller eine FFT softwaremässig implementiert wurde.
Die FFT Routinen waren dabei in Assembler.

Ist aber nicht ganz ohne, LIB's in C hab ich dafür auch schon gefunden.

Ist aber nicht ganz ohne das Thema.

PostPosted: Sun Feb 28, 2010 12:00 am
by thomas scherer
Ja, sehe ich auch so. Vermutlich werde ich, wenn ich keine bits einzeln umdrehen möchte, an einem 8870 nicht vorbei kommen. Dann wird die Software einfacher und im gleichen Maße die Schaltung komplizierter, weil ich auch nur 2,5V zur Verfügung habe. Dann muss sogar noch ein Step-up-Converter dazu

PostPosted: Sun Feb 28, 2010 12:00 am
by wkrug
DTMF besteht ja aus 2 Mischtönen.

Dabei gibt es 2 Tongruppen mit jeweils 4 Tönen.
Bei jedem Tastendruck wird jeweils ein Ton aus jeder Tongruppe angesprochen.

Die beiden Tongruppen gehen aber frequenzmässig nicht ineinander.

Das bedeutet, du könntest durch ein steiles Filter die beiden Tongruppen voneinander trennen und hättest dann 2 Einzeltöne.
Die Einzeltöne könnten dann auf einen Begrenzer Verstärker gegeben werden, der daraus Rechtecksignale macht.
Die Frequenz dieser Einzeltöne ( Rechtecksignale ) sollten sich aber mit einer Frequenzmessung im AVR bestimmen lassen.

Ich hab das zwar noch nicht versucht, wär aber ein möglicher Ansatz

PostPosted: Tue Mar 02, 2010 12:00 am
by lica
Der HT9170B soll laut Datenblatt auch schon bei 2.5V arbeiten.

Gibt es hier: http://www.cstech.co.uk/components.html

Gruß
Michael

PostPosted: Thu Mar 04, 2010 12:00 am
by thomas scherer
@wkrug
Ja, so würde ich es machen, wenn es gar keine andere Lösung gäbe. Aber es würde ein Bauteilgrab, denn die Filter müssten schmalbandig sein.

@Michael
Das IC hatte ich auch schon gefunden, allerdings keine passende Bezugsquelle außer Digikey, und die wollten, dass ich gleich 2000 Stück bestelle bei Lagerbestand Null
Die englische Quelle ist a) billig und verlangt b) mit 2 Pfund weniger Porto als die meisten Shops in D
Echt erstaunlich.
Ich hab mal zwei ICs plus zwei Quarze bestellt und schau mal, was das IC kann.
Also herzlichen Dank für die Quelle!

PostPosted: Fri Mar 05, 2010 12:00 am
by kadebo
Hallo

PostPosted: Fri Mar 05, 2010 12:00 am
by kadebo
Hallo !

Habe im I-net diesen Link gefunden..
http://www.elo-web.de/elo/mikrocontroller-und-programmierung/avr-anwendungen/dtmf-decoder

nur mit einem Atiny 26 .
Gruss KaDeBo