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RFID zum Suchen von verlorenen Pfeilen ...

Tipps & Fragen zum Reader-Bau

Postby holgo » Thu May 31, 2007 12:00 am

Hallo,

evtl. ist RFID eine Lösung für mein Problem:
ich betreibe als Sport Bogenschiessen, allerdings (noch) als Anfänger. Daher trifft nicht jeder Pfeil die Scheibe, sondern verschwindet dahinter im Gebüsch oder im Gras und ist häufig nicht mehr zu finden (ich habe Carbonpfeile, die sich mit einem Metallsuchgerät kaum finden lassen).
Könnte man die Pfeile mit einem RFID Transponder bestücken ? Wenn man dann einen mobilen RFID Leser hat, sollte man die Pfeile orten können (analog einem Metallsuchgerät) und auch evtl. noch unterschieden können, ob es Pfeile von mir oder meinem Nachbarn sind...
Kennt jemand ähnliche Applikationen für RFID, also nur zum Finden auf ca. 1-5 m Abstand, Identifizierung ist dabei eher nebensächlich?

vielen Dank,

Holger
holgo
 
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Postby ff » Thu May 31, 2007 12:00 am

Ich bin zwar kein Bogenschütze, aber so wie ich mir den Sport vorstelle, wird's keine Lösung sein. Die Pfeile sind doch akurat ausbalanciert. Wenn Du da einen RFID-Chip mit Antenne d'ran klebst, kannst Du vermutlich gleich die Pfeile neben die Zielscheibe schmeißen. Wenn, müßte die Technik integriert werden, was aber vermutlich nicht im Heimbereich zu lösen ist. Ein wenig rote Signalfarbe ist da wahrscheinlich die einfachere Lösung.
ff
 
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Postby holgo » Thu May 31, 2007 12:00 am

So ein Pfeil wiegt zwischen 15 - 30g und hat einen Durchmesser zwischen 5 - 8mm. Auf ein oder zwei Gramm kommt es da nicht so sehr an, solange alle Pfeile gleich sind. Ich habe Carbonpfeile, die sind innen hohl und ähnlich den Zeltstangen von Kuppelzelten. Man könnte den RFID Responder entweder in der Nähe des Schwerpunkts in den Peilschaft reinstecken könnte oder vorne hinter der Spitze befestigen (Die Dinger sind doch so klein, oder?).
Rote Farbe nützt leider nur wenig, da die Pfeile teilweise mehrere cm tief in einem sehr flachen Winkel unter der Grasnarbe verschwinden...
bis denne
Holger
holgo
 
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Postby ff » Thu May 31, 2007 12:00 am

Bei klassischen RFIDs, wie sie auch in Elektor vorgestellt wurden, kannst Du zwar den Chip klein kriegen, aber die Spule braucht eine gewisse größe und Form - meistens Chipkarte. Auch wird das vermutlich immer eine Unwucht geben.

Aber vielleicht sind ja die Chips, wie Sie Tieren implantiert werden, um sie beim Arzt etc. zu identifizieren was. Da ist glaube ich eine Batterie drin, weshalb die Antenne kleiner ist, da sie nicht auf Fremdspeisung angewiesen ist. Aber die Reichweite ist minimal - da muß man dann schon fast mit der Nase - respektive dem Suchgerät - d'rauf stoßen. Und billig ist der Spaß bestimmt auch nicht. Aber dann kannst Du auch ein Stück Metall einarbeiten und mit Metallsuchgeräten arbeiten.
ff
 
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