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Noch ein verspäteter experimenteller RFID-Reader...

Tipps & Fragen zum Reader-Bau

Postby tobstec » Thu Nov 22, 2007 12:00 am

Hallo!

Nachdem mich die Anzahl der Bauteile des experimentellen Lesers doch einige Zeit etwas abgeschreckt hat, habe ich die Sache doch leicht verspätet in Angriff genommen.

Leider habe ich die Größe der Platinen vom Analogteil abgeleitet und so blieb nicht genug Platz für den MAX232.
Eigentlich würde ich den Digitaleil gerne mit einem PIC18F2550 redesignen, so daß man via USB CDC Interface mit dem Ding reden kann. Frage ist blos ob die Freizeit ausreicht und es nicht gleich schlauer währe einen kompletten Reader-IC mit UART Interface mit einem PIC zu verheiraten.

Hier ein paar Bilder:
RFID-Reader

Für meine Verhältnisse (=Mechanisch komplett unbegabt) sieht das Ding nicht so schlecht aus finde ich.

Gruß,
Tobias'
tobstec
 
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Postby rubi » Tue Nov 27, 2007 12:00 am

Hallo

Den hast Du aber toll gebaut!
Gratuliere!
Ein wenig Plexi und ein super schöner Aufbau, Großartig!
ICh wünschte meine Prototypen sähen nur halb so gut aus.

Mach Dir wegen des Max232 keine Sorgen.
Ich hab mir ein Kabel gebaut wo ich den Pegelwandler im Stecker eingebaut habe. Es ist ja wirklich lästig in jede Mikrocontroller Schaltung einen eigenen Wandler einzubauen.Es gibt auch viel kleinere Schaltungen für diesen Zweck die besser in ein Steckergehäuse passen.

Z.B.
http://www.uchobby.com/index.php/2007/06/11/ttl-to-rs232-adaptor-explained/

Anstelle der 2N3904 und 2N3906 kannst Du natürlich auch BC Typen nehmen, es spielt hier keine Rolle.

LG
Michael
rubi
 
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Postby tobstec » Sat Dec 01, 2007 12:00 am

Hallo Michael!
Danke für das Kompliment.

Wegen RS232 Interface:
Ich bin eigentlich kein rechter Freund dieses MAX232 Level-Shifters. Das mag ja in der PC Steinzeit ganz nett gewesen sein, aber heutzutage hat man ja eh schon Probleme einen "echten" UART zu finden und in 90% aller Fälle bleibt nur der Griff zum USB-Adapter, der dann auch wieder (im Glücksfall) einen Levelshifter drin hat und wenn nicht dann direkt mit 5V Pegeln arbeitet.

Gibt es eigentlich ATMEGAs mit eingebautem USB-Interface?
Die PICs von Microchip scheinen da etwas weiter zu sein. Mein vorheriges Projekt war ein simpler PIC18F2550 mit LCD Display, Rotary Encoder und USB-Flashloader. Das ist echt praktisch, wenn man das Gerät nur im Bootloader Modus starten muß um die Software zu aktualisieren.

Also bevor ich mich daran mache ein MAX232 Kabel zu basteln, werd ich eher schaun ob noch ein SD-Card Interface in den Speicher des ATMEGA16 passt. (Die SW könnte man sich vom AVR-Webserver Projekt ausborgen .)
Dann könnte man sowas in der Art:
"Lese UID --> Öffne file UID.txt --> Zeige text in UID.txt an"
einbauen.

Naja mangels CRYPTO1 stream-cipher sind die Möglichkeiten des experimentellen Readers ja eh begrenzt, aber wie gesagt: Mir hatt es Spaß gemacht das ganze mal komplett von Hand aufzubauen.

Gruß,
Tobias

P.S.: Ich hab zwei Anläufe mit der Plexiglasscheibe gebraucht, aber da ich bei kompletten Gehäuse immer versage und es meistens eine riesige Sauerei mit Lack & Farbe gibt, hab ich mir das diesmal gespart.
tobstec
 
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Postby tobstec » Sat Feb 09, 2008 12:00 am

FYI:
In den ATMEGA16 hab ich die SD-Card Routinen nicht mehr reinbekommen, aber mit einer Nummer größer (ATMEGA32) sind die zusätzlichen 512Bytes Puffer für den Speicherkartenzugriff kein Problem mehr.

Die Belegung der Port-Pins wurde auch etwas modifiziert, da ich den SD-Card / FAT16 Treiber den ich im Internet gefunden habe nicht umschreiben wollte.

Die SD-Karte hängt auf einer kleinen Zusatzplatine am ICP-Slot. Somit haben sich die Änderungen auf dem AVR Board in Grenzen gehalten.

Funktion der ganzen Bastelei:

- REQA, Karte auswählen (bis CL3), UUID lesen und danach HLT Kommando schicken
- Versuche File mit Namen .txt öffnen (Limitiert auf kurze UUIDs wegen 8+3 Filenamenlimitierung des FAT Treibers.)
- Wenn File vorhanden, Inhalt auf LCD anzeigen
- Wenn File nicht vorhanden, neues File mit Namen .txt erstellen

Soweit so gut . Ich denke damit laß ich es erst mal bewenden, es sei denn mir fällt noch eine geniale Anwendung für das Ganze ein.

Servus,
Tobias
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