Das Elektor-Forum schließt seine Pforten (siehe auch http://www.elektormagazine.de/forum). Ab Freitag, den 01. März, ist es nicht mehr möglich, sich im Forum einzuloggen. Alle Inhalte des Forums bleiben jedoch bis Ende März noch sichtbar. Am 01. April wird das Forum schließlich komplett geschlossen.

NETZTEIL FÜR TDA1562Q

Analog, HF, Akkus, Grundlagen, Praxistipps,<br>allgemeine technische Fragen...

Postby janmb » Thu Aug 30, 2007 12:00 am

Moin,

habe mir einen Verstärker mit dem TDA1562Q gebaut und benötige jetzt ein passendes Netzteil, hat vieleicht jemand einen bauvorschlag?

Liege ich richtig damit, dass das Netzteil für 8A ausgelegt sein sollte?

Würde mich freuen wenn mir jemand helfen könnte.
janmb
 
Posts: 1
Joined: Fri Jan 03, 2014 2:00 pm

Postby guthorst » Fri Aug 31, 2007 12:00 am

Hallo,

Der TDA darf eine maximale Betriebsspannung von 18V haben. Das heißt, du kannst einen 12V-Trafo benutzen (theoretisch 13...14V, aber die sind schwerer lieferbar). Der Trafo sollte die 2-fache Nennleistung deiner Verstärker-Ausgangsleistung aufweisen.

Da Du mit einer relativ niedrigen Spannung, aber hohem Strom arbeitest, nimmst Du für den Gleichrichter am besten Schottky-Dioden. Als Siebkondensatoren benutzt Du mindestens zwei 4700uF/25V-Elkos parallelgeschaltet.

Zur Sicherheit kannst Du zwischen die beiden Kondensatoren noch eine Sicherung schalten. Der zweite Kondensator puffert dann den Spannungsverlust über der Sicherung weg.

Gruß,
Berthold
guthorst
 
Posts: 109
Joined: Fri Jan 03, 2014 1:53 pm

Postby impact79 » Thu Oct 17, 2013 12:00 am

Hallo,
ich habe hier auch ein Class-H Modul welches der Elektor-Schaltung entspricht, oder zumindest an sie angelehnt ist. Allerdings habe ich das Modul gebraucht gekauft und weiß wenig über die Details.

Ist es in meinem Fall wirklich notwendig ein Netzteil aus Trafo, Gleichrichtung und Siebung zu bauen ? Kann man nicht auch einfach ein Schaltnetzteil bzw. ein Notebook-Netzteil mit passender Spannung und Leistung verwenden ?

Gruß,
Holger
Attachments
1.46.jpg
3.21.jpg
2.34.jpg
impact79
 
Posts: 3
Joined: Fri Jan 03, 2014 2:00 pm

Postby impact79 » Thu Oct 17, 2013 12:00 am

Ups, sehe gerade das der Thread 6 Jahre alt ist. Würde mich aber trotzdem über Antworten freuen
impact79
 
Posts: 3
Joined: Fri Jan 03, 2014 2:00 pm

Postby klaus boda » Fri Oct 18, 2013 12:00 am

Hallo Holger,

leider ist aus dem Thema nicht herauszulesen, um welchen (Elektor)-Verstärker es sich da genau handelt.

Aber wenn ich die Beiträge lese, sehe ich dass etwa 8 Ampere und maximal 18 Volt für den Verstärker notwendig sind.

Dein (sehr schöner) Aufbau besteht aus gleich 5 dieser Verstärker, also brauchst Du für Volllast und Betrieb aller 5 Verstärker 40 Ampere. Die nötige Spannung von 8-18 Volt bleibt dabei gleich.

Natürlich nehmen die Verstärker bei kleinerer Spannung auch weniger Strom auf als die maximalen 8 Ampere pro Stück, da auch die Leistung kleiner wird.

Um Deine Frage aufzugreifen: Wenn Du ein passendes Netzteil hast, welches die nötige Spannung und Stromstärke (Gleichspannung!) liefert, brauchst Du natürlich nichts selber basteln.
Ein Notebooknetzteil scheidet aber aus, da diese (mir bekannten) ca. 19 Volt und etwa 3-5 Ampere liefern.
Damit ist die Spannung zu hoch.

Ein Netzteil mit weniger Spannung würde funktionieren, Leistung ist dann abhängig von der Stromstärke, welches dieses liefern kann.

Normalerweise sind Netzteile, wie Du sie hier brauchst, sehr teuer.

Als erstes hätte ich an ein starkes Ladegerät für Autobatterien gedacht, aber hier kommst Du mit den Siebelkos wohl auch über 18 Volt. Man müsste dann z.B. an den Sekundärwindungen fummeln. (Bei herkömmlichen Trafo) - da sollte man wissen was man macht.

Eine Möglichkeit um an ein (preiswertes) Netzgerät zu kommen, wäre ein PC-(ATX)-Netzteil mit einer Zusatzplatine.
Im Juni 2013 wurde dazu in Elektor eine Schaltung veröffentlicht.
Damit hättest Du u.A. 12 Volt und hohe Stromstärke zur Verfügung (je nach Netzteil)

Link zum Artikel:
http://www.elektor.de/jahrgang/2013/juni/atx-netzteil-recycling.2472528.lynkx

Die Schaltung (Platine und Bauteile) selber ist bestellbar über:
http://jordandsp.com/ATX-bench-top-power-supply-adapter.php

Man muss hierbei wohl zwar auch selbst an den Lötkolben, aber eben keine eigene Platine erstellen etc.

Ansonsten melden sich vielleicht noch andere Leser, welche günstige Quellen für starke Netzteile wissen, wie Du sie brauchst.
Die Preise schwanken bei solchen Werten enorm.

LG Klaus
klaus boda
 
Posts: 120
Joined: Thu Jan 02, 2014 10:49 am

Postby impact79 » Thu Oct 31, 2013 12:00 am

Hallo Klaus,
Danke für Deine Antworten !

Ich habe hier noch ein Server-Netzteil, welches bei 12V angeblich über 40A leisten kann. Sollte also passen....

Müssen die ICs eigentlich gegen den Kühlkörper isoliert werden mit Silikonfolie oder ähnlichem ?

Gruß,
Holger
impact79
 
Posts: 3
Joined: Fri Jan 03, 2014 2:00 pm

Postby klaus boda » Fri Nov 01, 2013 12:00 am

Hallo Holger,

prima, wenn Du da ein solches Netzteil gefunden hast.
Messe auf jeden Fall aber die Leerlaufspannung, bevor Du das Netzteil mit den Verstärkern verbindest.

Ich würde die ICs auf jeden Fall isolieren, wenn Du einen gemeinsamen Kühlkörper verwendest.
Abgesehen von der elektrischen Sicherheit vermeidest Du so Masseschleifen.

Ansonsten beachten, dass auch jeder einzelne Verstärker vom Netzteil aus (mit gleich dicken Kabeln) versorgt wird, nicht vom Netzteil in einen Verstärker und von diesem weg die anderen weiterverbinden.

LG Klaus
klaus boda
 
Posts: 120
Joined: Thu Jan 02, 2014 10:49 am


Return to Allgemeines Elektronik-Forum

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest