Das Elektor-Forum schließt seine Pforten (siehe auch http://www.elektormagazine.de/forum). Ab Freitag, den 01. März, ist es nicht mehr möglich, sich im Forum einzuloggen. Alle Inhalte des Forums bleiben jedoch bis Ende März noch sichtbar. Am 01. April wird das Forum schließlich komplett geschlossen.

Elektor-Applikation-Board aus Renesas-interactive flashen?

Postby hkuenzel » Wed Feb 18, 2009 12:00 am

Hat sich mal jemand mit dem virtuellen Labor auf der Webseite von Renesas beschäftigt. Eigentlich eine geniale Idee. Anstatt erst einmal wieder hunderte von Megabyte IDE-Pakete zu installieren kann man hier quasi in einer virtuellen Umgebung direkt arbeiten .

Nach einer Registrierung versteht sich.

Bishin zur Programmierung eines Renesaseigenen virtuellen Experimentierboards. Grundsätzlich kann man wohl auch einen wie es neudeutsch so schön heist In-Circuit-Debugger als reale Hardware + Board anschliessen. Allerdings ist das Flash- Softwaretool ein anderes als das das einerzeit dem Elektor R8C/13 rundum-sorglos Paket beilag.

Warum aber das ganze "Flash-Brimborium " wenn die Daten doch nur in die oben genannten firmeigene Hardware gebrannt werden können.

Ich vermute also das damit grundsätzlich auch eigenentwickelte Hardware programmiert werden könnte, also prinzipiell auch das Elektor-Application-Board.

Allerdings! und jetzt wird es kompliziert - unterstützt das flashtool schon seinem Namen nach nur eine USB Übertragung der Daten.

Soweit ich weiss, unterstütz aber der R8C/13 im Gegensatz zu beispielweise PIC-Typen gar nicht direkt USB!!! Auch das Application-Board wird ja nur über eine usb-to-serial bridge indirekt "USB-fähig".

In meinem speziellen Fall kommt nun noch hinzu, das ich das Board selbst angeferigt habe. Leider hab ich dabei die Layouts irgendwie so verdreht das sich zwar alle diskreten Bauelemente einschliesslich des Contoller normal bestücken liessen ich den besagten SMD-IC aber quasi auf dem "Rücken" hätte einlöten müssen. Prima das wollt ich immer schon mal machen.

Konkret heisst das, das ich im Moment nur die serielle Schnittstelle zum programmieren verwenden kann.

Es sei denn ich würde eine dieser käuflichen USB-auf-seriell Adapter verwenden.

Aber das dürfte die Lösung des Flash-Problems nich gerade weiter verinfachen.

Also verbleib ich einfach mal mit einem süffisanten "Burkhard Hilf"
oder wer sich sonst noch berufen fühlt.


P.S.
Übrigens kleiner Tip am Rande:

Auch wer nur mit der RS 232 programmiert muss nicht zwangsläufig auch das Bord nur mit Netzteil oder ewig leeren Batterien mit Strom zu versorgen versuchen. Einfach Jumper auf RS 232 Programmierung stehen lassen. und USB trotzdem anschliessen, dann natürlich den SMD-IC auch wirklich weglassen.

Ging bei mir jedenfalls ohne grösseren Funkenschlag oder kapitaler Rauchentwicklung.
hkuenzel
 
Posts: 5
Joined: Fri Jan 03, 2014 1:52 pm

Postby apokorny » Thu Feb 19, 2009 12:00 am

Also um ein bisschen LICHT ins DUNKEL zu bringen:

Unter www.renesasinteractive.com findet man hinter dem Reiter "VirtuaLabs" die möglichkeit auf echter Hardware (im Server Raum) bei Renesas seinen eigenen Code zu testen.

Zurzeit gibt es den "R8C/11 with FoUSB" - "R8C/13 with FoUSB" - "RSK R8C/25 with E8"

Zur Erklärung der R8C/11 und 13 unter ist intern identsich, nur das der R8C/13 noch zusätzlich den Dataflasch (2x2K) hat.

RSK -> Renesas Starter Kit sind die neueren Renesas eigenen Boards und der R8C/25 ist eine 52-Pin Version des R8C.

Zu den Tools:

Der E8 (Nachfolger E8a) ist ein sog. On-Chip-Debugger, mit dem man die Verbindung zwischen dem PC/IDE und der MCU herstellt.

Der FoUSB (Flash over USB) ist ein altes Tool, der Vorgänger des E8 - dieses Tool (Hardware - kleine schwarze Box) wir seit meheren Jahren nicht mehr vertrieben. Der R8C/13 war die letzte MCU die von diesem Tool untersatützt wurde.

Wir haben und damals bei der GLYN-Elektor Aktion mit dem R8C/13 und dem Treiber dieses Tool bedient um mit der HEW (PC-Software von Renesas zum Programmieren/Flashen/ Debuggen) über die USB oder serielle schnitstelle arbeiten zu können. (Das war vom Hersteller nicht so geplant!!!)

Fazit:
Die "VirtuLabs" sind nicht so virtuell wie man glaubt sondern "echte" Hardware bei Renesas.

leider verstehe ich den rest von deinem Text nicht ganz, was ist Dein Problem?

Flashen über RS232: Mit dem MAX232 bei allen Renesas R8C/M16C/M32C MCU's über die UART1 kein problem!

Flashen mit einem USB-to-RS232 Wandler z.B. Firma Prolific (PL-2303...- über GLYN) oder mit dem FTDI kein Problem.

Flashen mit E8 / E8a: Kein Problem!

Stromversorgung: Klar hier lautet der alte Trick Spannungsversorgung über die USB Buchse des PC auch wenn man die normale RS232 über Sub-D verwendet.

A.Pokorny
apokorny
 
Posts: 122
Joined: Fri Jan 03, 2014 1:49 pm


Return to Das R8C-Projekt

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest