by wkrug » Wed Aug 18, 2010 12:00 am
Die beiden Kits gehören zum ATM 18 Projekt das in Zusammenarbeit zwischen ELEKTOR und dem Computerclub 3 gemacht wird.
Da der ATMEGA 88 Pinkompatibel zum ATMEGA 8 ist sollte der Chip auch mit dem STK 500 gehen, ohne das jetzt sicher zu wissen - In der Anleitung zum STK 500 sollte das stehen.
Das STK 500 kann nur Controller in DIL Bauweise bearbeiten!
Von fast allen Controllern gibt es aber auch SMD Varianten.
Vom STK 501 / 502 mag ich gar nichts sagen, weil mir die Platinen zu überteuert vorkommen ( 83, bzw. 105€ ) .
Die "Grundtypen" der ATMEGA Reihe sind der ATMEGA 8, der ATMEGA 16 ( 32 ), sowie der ATMEGA 128 bzw. der ATMEGA 256.
Die Zahl gibt hierbei den verfügbaren Flash ( Programm ) Speicher an.
Die restlichen ATMEGA Controller sind Varianten dieser Typen mit anderer Speicherasustattung, zusätzlicher interner Hardware, oder speziellen Schnittstellen z.B. USB oder CAN.
Ausserdem gibt es noch einige Controller die eine Verpachungsvariante aus diesen Typen darstellen.
Ein ATMEGA 328 ist z.B. ein ATMEGA 32 in einem ATMEGA 8 Gehäuse.
Der ATMEGA 88 ist ein aus dem ATMEGA 8 entwickelter Controller, der aber mehr integrierte Peripherie an Bord hat, z.B Pin Change Interrupts und auch noch mit 20MHz Takt läuft.
Zum Zusatzbuchstaben:
Ohne zusatzbuchstaben hinter der Bauteilbezeichnung ( ATMEGA 16-16 )handelt es sich um Controller für die volle Taktfrequenz, also 16...20MHz je nach Typ.
Die Bezeichnung L8 ( ATMEGA 16L8 ) bedeutet, das es sich um eine Low Voltage Variante handelt, die bereits ab 2,5V funktioniert, aber nur bis 8MHz Taktfrequenz getestet wurde.
Die Bezeichnung A ( ATMEGA 8A ) zeigt einen Controller, der mit der vollen Taktfrequenz auch bei 2,5V läuft.
Bei ATMEL werden Zug um Zug die normalen und L Typen durch die A-Typen ersetzt.
Die Bezeichnung V ( ATMEGA 88V-10 ) zeigt einen Controller an, der mit Very Low Voltage zurechtkommt. In der Regel gehen diese Typen schon mit 1,25V Betriebsspannung.
!!! Da es hier je nach Controllertyp unterschiedliche Spannungen und Taktfrequenzen haben kann, sind die tatsächlichen Werte im Datenblatt des jeweiligen Controllers nachzuschlagen!!!
Ich wollte Dir nur kurz eine Übersicht über die Namensgebung der ATMEGA Controllerfamilie geben.
Für einfache Aufgaben sind aber auch die ATtiny Controller geeignet, die von der Hardwareausstattung her etwas spärlicher bestückt sind und die es schon im 8PIN Gehäuse gibt
Ein ISP Programmer ist eine kleine "Adapterschaltung" mit der man so einen ATMEL AVR Controller in der Zielschaltung programmieren kann.
Von denen gibt es zig Varianten als Fertiggerät, Baussatz und Schaltplan.
Ich hab das AVR ISP MKII und bin zufrieden damit. Angefangen hab ich mit einem Parallelport Adapter von http://www.lancos.com/ wo es auch das Programm PonyProg gibt.
Diese Software kann mit den entsprechenden Adapter eine ganze Reihe von Chips proggen. Unter anderem auch die AVR Chips von ATMEL.