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Motorprüfstand

Der selbst balancierende einachsige Elektro-Roller

Postby guenter » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Hallo Forum,

damit wir nicht mehr schattenboxen, baue ich einen Motorprüfstand. Dazu verbinde ich zwei Motoren miteinander und nutze einen als Bremse. Die Motoren können jedoch nicht mit einer Gewindehülse verbunden werden, da sich immer ein Motor aus der Hülse rausdreht. Deshalb benötige ich ein Verbindungsstück das an den Anschlägen der Motorwelle ansetzt. Das Verbindungsstück muss 52mm lang sein und innen 12,1mm x 17,1mm haben. Kann mir da ein Metaller behilflich sein?
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Postby guenter » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Die Hallsensoren sind für Messungen der Stromspitzen zu langsam, deswegen bastle ich einen Shunt aus 2,5mm² Kupferdraht. Dazu brauchen wir den spezifischen Widerstand http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Widerstand von Kupfer:

0,01678 Ohm x mm² /m
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Postby thomas scherer » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Motorprüfstand ist zwar aufwändig, aber eine super Sache.
Die Koppelung von 2 Motoren dreht sich übrigens nur auf, wenn man die falsche Drehrichtung wählt (hat mir ein mechanischer Experte verraten).
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Postby dalotel » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Thomas Scherer
Die Koppelung von 2 Motoren dreht sich übrigens nur auf, wenn man die falsche Drehrichtung wählt (hat mir ein mechanischer Experte verraten).


Ist bei H-Brücken halt Prinzipbedingt li/re

Ich finds auch super, was der Günter für einen (professionellen) Aufwand betreibt. Kann ich nur begrüßen.
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Postby solarxt » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

guenter Das Verbindungsstück muss 52mm lang sein und innen 12,1mm x 17,1mm haben. Kann mir da ein Metaller behilflich sein?

Das Corpus Delicti ist fast in Arbeit. Ein oder zwei Stück?
Ich würde es noch über die Welle ragen lassen damit es weniger eiert.
Wie ist der Wellendurchmesser und die Wellenlänge zwischen Abplattung und Lagerdeckel? Sind die Wellendurchmesser beider Motoren exakt gleich?
Grüße
SolarXT
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Postby guenter » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Hallo SolarXT,

Super! Ein Stück reicht. Die Welle bis zum Gehäuse hat 20,1mm Durchmesser. Das Zehntel habe ich bei allen Maßen als Luft dazugegeben. Die Länge des 20,1mm Teils ist 15mm. Der Teil mit dem 17,1mm Durchmesser und den Anschlägen ist 4,5mm lang. Der Gewindeteil hat 12mm Durchmesser und ist 13mm lang. Beide Wellen sind exakt gleich.

Gruß Günter
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Postby solarxt » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Auftragsbestätigung ist unterwegs
Als Bremswiderstand könntest du etwa 30m Kupferlackdraht
0,4mm Durchmesser nehmen der als loses Kneuel in einem Putzeimer mit Wasser liegt. Damit könntest du gute 2 Stunden 500W verheizen bevor das Wasser kocht (nur mit Metalleimer zu empfehlen)
Verbindungsklemme von der dicken Motorleitung zum Heizdraht muß aber unter Wasser sein!
Grüße
SolarXT
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Postby hoernchen » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Hallo guenter,

SolarXT...Als Bremswiderstand könntest du etwa 30m Kupferlackdraht 0,4mm Durchmesser nehmen...


...oder eine zweite Motorendstufe, dann kannst du alle Quadranten ausgiebig testen.
Mit einem kleinen Skript und einem PC->PWM/DIR - Adapter hast du einen automatisierten Prüfstand ( HIL) für den Dauertest ( Temperaturverhalten) gezaubert.

Grüße

hoernchen
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Postby guenter » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

Hallo hoernchen,

erstmal nur Poti, die USB-Buchse ist aber schon dran
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Postby solarxt » Wed Oct 03, 2012 12:00 am

hoernchen
...oder eine zweite Motorendstufe, dann kannst du alle Quadranten ausgiebig testen.
hoernchen

Klingt genial aber irgendwohin muss die erzeugte Energie ja trotzdem verheizt (oder verladen) werden, trotz regelbarer Belastung.
Oder habe ich da einen Denkfehler?
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