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LiFePos

Der selbst balancierende einachsige Elektro-Roller

Postby thomas scherer » Fri May 18, 2012 12:00 am

Heute kamen endlich meine Akkus. Schon nach sieben und nicht erst nach 8 Wochen, wie angekündigt. Sie sehen schon wuchtiger aus in natura, als ich mir das vorgestellt habe, immerhin 28 cm lang.
Und natürlich war wieder ne Kleinigkeit nicht in Ordnung. Die Halter waren nicht nur zwei verschiedene Typen (4 Stück hatten keine Stecke an der Verbindung - sichtbar am Pfeil rechts), sondern 2 der 11 mit Stegen hatten eine Nase zu lang. Abetr sei es drum. Die Akkus wurde in China am Tag meiner Bestellung geladen, laut Aufkleber. Sie habe jetzt eine Leerlaufspannung zwischen 3,296 und 3,313 V. Soweit also erst mal alles in Butter.
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HeadwayAkkus.jpg
HeadwayPackMontage.jpg
AkkuHalter.jpg
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Postby dalotel » Fri May 18, 2012 12:00 am

Hallo Thomas, da hast du dir ja was feines besorgt.
Das sind wohl die gleichen, die ich auch als 3 x 4er Block bei
mir verbaut habe.
Etwas getrübt wurde meine anfängliche Freude allerdings durch eine ausgelaufene Zelle.
Die hatte trotz viel Flüssigkeit im Freien immernoch 3,3V, gab aber eine schmierige, stinkende und vor allem ätzende Sauerei.



Gruß,
Markus'
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Postby dalotel » Fri May 18, 2012 12:00 am

Hier noch ein Bild dazu:
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LiFePo.JPG
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Postby thomas scherer » Fri May 18, 2012 12:00 am

Aha, da will ich doch hoffen dass meine Zellen stubenrein sind

Wie hast Du denn die Blöcke im Gehäuse befestigt?
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Postby dalotel » Fri May 18, 2012 12:00 am

Die sind in einen passgenau gefrästen Holzrahmen eingelegt.
Der Rahmen krallt sich an dem runden Motor fest, und verhindert so ein Rausfallen bei einem "Überschlag".
Nach oben werden sie mit einem eingeschobenen Holzbrettchen
(fehlt auf dem Bild) arretiert.
Ich hoffe man kann das auf dem Bild erkennen.
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IMG-4863.JPG
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Postby guenter » Fri May 18, 2012 12:00 am

Hallo Li-Akku-Bauer,

was haltet ihr davon, für jede Zelle ein eigenes Ladegerät zu bauen.
Also 12 potenzialfreie Schaltnetzteile, jedes primär geregelt. Als Schaltregler z.B. http://cds.linear.com/docs/Datasheet/3575f.pdf und den passenden Wandlertrafo: http://katalog.we-online.de/kataloge/eisos/index.php?language=en&pf=WE-FB_Linear
Balancer wäre überflüssig und jede Zelle optimal geladen. Die Regelung und Auswertung könnte dann auf einem Potenzial erfolgen.
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Postby dalotel » Fri May 18, 2012 12:00 am

Hallo Günter,
die Idee hatte ich auch schon,
weil das vom Prinzip her die effektivste Methode ist.
Aber mir war dann der Aufwand für 12 galvanisch getrennte
Stromversorgungen einfach zu hoch.
Deine Idee mit dem LT3575 ist genial, den kannte ich bisher noch nicht. Hab auch grad mal geschaut was der Spaß kostet.
Schaltregler 10€, Trafo nochmal knapp 10€, also 20€/Stufe.
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Postby thomas scherer » Fri May 18, 2012 12:00 am

Neben den ganzen Kosten (und da fehlt noch Einiges): Ein LT in dieser Konfiguration lädt nicht genau genug. Er sollte ja wirklich die Ladeschlussspannung auf einige mV genau einhalten können. Und er sollte abschalten, wenn der Strom auf etwa 0,05 bis 0,1C gefallen ist.
Dies aber erfodert zusätzlich einen Mikrocontroller in einer ähnlichen Schaltung, wie wir sie ja schon mal beim Power-Loader konstruiert hatten. Insgesamt liegt man dann mit Platine und Bauteilen sicher bei 30 Euro pro Zelle und das ist nicht nur aufwändig, sondern viel zu teuer.
Aber eine Einzelzellenladung wäre trotzdem interessant.
Wenn, müssen die Kosten aber unter 10 Euro pro Zelle liegen, sonst wird das uninteressant. Meine Idee wäre, ein simples China-Schaltnetzteil mit 5V und 3…5A mit einer vereinfachten (preiswerteren) Elektronik wie beim Powerloader zu steuern. Das wäre preiswerter und wenn mit serieller (etc.) Schnittstelle versehen, auch von einem zentralen Controller ausles- und steuerbar. Bei Reichelt kostet aber das einfachste Netzteil schon über 10 Euro. Da müsste der direkte Draht nach China ran.
http://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-Case-geschlossen/SNT-MW25-05M/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=4959&ARTICLE=66858&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&
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Postby dalotel » Fri May 18, 2012 12:00 am

Da sind sogar mehrere Übertrager an einen LTC anschließbar, was die Kosten senken würde.
Aber das mit der Genauigkeit ist sicher ein Problem.
Die fehlende Abschaltung ist kein großes Manko,
der Strom geht bei vollem Akku einfach gegen 0.
Das mach ich bei Einzelzellenladung mit einem Netzteil auch so.
Das Prinzip bleibt aber trotzdem interessant.
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Postby thomas scherer » Fri May 18, 2012 12:00 am

Dann wäre noch ne Alternative: ein kundenspezifischer Trafo mit entsprechend vielen Sekundärwicklungen. Dahinter ein Brückengleichrichter (je 2 Schottky-Dioden wegen Sekundärwicklung mit Mittenanzapfung) und ein simpler Linearregler eine Alternative.
Ist viel preiswerter, simpel, genau und verheizt halt 40% der Energie.
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