by woldig » Tue Oct 22, 2013 12:00 am
Hallo Jürgen!
Du hast absolut Recht. Es gibt keine Umwandlung ohne „Verluste“! In Deinem o.a. Beispiel sind die Verluste sogar größer als 0,4W, denn die Last liegt parallel zum unteren Teil des Potis (Spannungsteiler). Der Gesamtstrom durch das obere Teil des Potis setzt sich zusammen aus dem Laststrom (100mA) plus des Teilstroms der durch das untere Teil des Potis fließt (Parallelschaltung)!
Den Spannungsabgriff über ein Poti sehe ich als eine Möglichkeit, nicht als die einzige.
Poti gibt es als Flachbahnregler, beispielsweise mit Kohleschichtwiderstandsbahn (ca. 300 Grad Drehwinkel) oder als Spindeltrimmer mit 10 mal 360 Grad Drehwinkel. Spindeltrimmer haben grundsätzlich eine Wicklung aus Widerstandsdraht (z. B. Konstantan). Drahtwicklungen sind bauartbedingt höher belastbar als etwa Kohleschichtbahnen. Drahtpotentiometer für höhere Leistungen nennt man Rheostate.
In Ergänzung zu meinem obigen Beitrag schlage ich vor, Du informierst Dich auch über Möglichkeiten von Wechselspannungsanwendungen, als da wären die Phasenanschnitt- und Phasenabschnittsteuerung, die Pulsweitenmodulation (PWM) oder aber Du nutzt eine Phantastronschaltung (siehe: Internet).
Gruß, woldig