by rf-guru » Thu May 31, 2007 12:00 am
Ja, fast alle praktisch verwendeten Reader-Antennen sind auf einer Platine geätzt.
Eine kreisrunde magnetische Antenne mit dem Radius r und der Windungszahl N erzeugt in einem Abstand von z über dem Mittelpunkt (Zylinderkoordinantensystem) die magnetische Feldstärke
H=(I*N*r^2)/(2*(r^2+x^2)^(3/2)), wenn die Spule von dem Strom I durchflossen wird. Wobei für den optimalen Spulenradius gilt: r=z*2^(1/2). Damit ergibt sich für die benötigte Windungsanzahl
N=(3*3^(1/2)*Hmin*z)/I.
Achtung:
Im Nullabstand (z=0m) darf die maximale mag. Feldstärke Hmax nicht überschritten werden, es sei denn, du stellst sicher, dass sich nie ein RFID-Tag im Nullabstand befindet.
Hmin = 1,5 A/m für ISO/IEC 14443 und Hmin = 150 mA/m für ISO/IEC 15693 bzw. Hmax = 7,5 A/m für ISO/IEC 14443 und Hmin = 5 A/m für ISO/IEC 15693.
Hinweis:
Überprüfe, ob die mag. Antenne wegen demr Reader-Chip z.B. auf 50 Ohm angpasst werden muss und welche Güte Q der Hersteller für den entsprechenden Standard fordert (siehe Application-Note des Reader-Chip-Hersteller)!