Nachdem ich jetzt mal Zeit hatte, das Elektor-Linuxboard in Betrieb zu nehmen und ich feststellen musste, das über das Terminal keine Verbindung zu Stande kommt, habe ich die Micro-SDCard mal im Kartenleser an meinen Linux-PC (Kubuntu 12.04) angeschlossen.
Der hat dann wegen ungültiger Partitionstabelle rumgezickt und Timeouts bei fdisk usw. produziert.
Beim Rein und Raus der mitgelieferten Micro-SDCard ist es dann passiert. Das Teil ist zerbrochen (Bin eigentlich nicht der Grobmotoriker).
Kein Problem: Neue Micro-SDCard besorgt und mittels Download 120180-12.zip bespielen. Dabei ist mir folgendes an der Anleitung "Elektor_Linux_Board - Build_New_SD_Card.txt" aufgefallen:
Das mkfs kann/muss man sich sparen, da es sehr verwirrend ist. Zumindest für einen Linuxerfahrenen.
Es verleitet zum (Neu)Erstellen einer Partition die man dann auch noch versucht mit dd zu bespielen.
Hintergrund: Fast alle Micro-SDCards sind mit einem FAT-Dateisystem vorformatiert und diese wird dann, wenn automatisch gemounted, als das Device identifiziert, das laut Anleitung zu verwenden ist.
Bei mir jedenfalls wird vom System statt /dev/mmcblk0 halt /dev/sde1 erkannt.
Durch die FAQ wurde dann klar, dass /dev/sde1 in /dev/mmcblk0p1 zu übersetzen ist, was bedeutet, das Image auf /dev/sde zu kopieren statt auf /dev/sde1.
Ein "sudo dd if=gnublin.img of=/dev/sde" (ohne den mkfs Voodoo ) zeigte dann auch den gewünschten Erfolg.
Daraus resultieren dann zwei Partitionen: /dev/sde1 mit dem root Dateisystem und /dev/sde2 vom Typ "BootIt".
Also Verbesserungsvorschlag für das "Readme": Das Ganze nochmal mit einem aktuellen Linux durchspielen und so Sachen wie "type '/dev/' and press TAB to see connected devices" korrigieren.
Gruss
Hartmut
