by ag » Sat Jan 24, 2015 4:03 pm
Hallo Ralf,
ich hätte eine Idee. Ob es die am besten ist sei dahingestellt: bereite ein Stück papier vor mit eine abreibbare Farbschicht. Ideal ware z.B. ein Blatt "Kohlepapier", wie es früher beim Schreibmaschinen verwendet wurde. Oder meinetwegen normales Papier mit eine Stelle wo Farbe mit eine Wachsfarbstift aufgetragen wurde. Dann, beim laufenden Motor das Papier VORSICHTIG in die Nähe des Propellers spannen, bis es ganz leichte Kontakt zu der Farbfleck bekommt, und dann der Motor wieder anhalten. Der Propellerspitze, die "am Schwersten" ist sollte das meiste Farbabrieb aufweisen. Diese Stelle mit Schleifpapier vorsichtig abtragen, und das ganze beliebig oft wiederholen, bis die gewünschte Grad an Perfektion erreicht wurde. Hierbei gehe ich davon aus, dass der Anfangs-Unwucht nicht allzu gross ist. Falls, doch, dann muss du eventuell zuerst mit Gegengewichten arbeiten, z.B. Lötzinn am gegenüberliegene Propellerseite an geeignete Stellen auftragen, bis der Feinabgleich ermöglicht ist.
Viele Grüße,
Ag