Hallo,
der Referenzpeiler ist nichts anderes als ein von unten beleuchtetes Loch, in das der kegelförmige Teil des Gravierfräserschaftes so weit hineingefahren wird, bis ein möglichst schmaler kreisringförmiger Lichtspalt entsteht. Je schmaler der Spalt, umso genauer die Positionsbestimmung. Wenn der Fräser gegen den Rand des Loches stößt, piept es zusätzlich und das Loch weicht seitlich aus, da es sich in einem federnd gelagerten Teil befindet (siehe Foto weiter oben).
Die so ermittelten Positionsdaten lassen sich nach späteren Referenzfahrten mit den dann erstellten vergleichen. Der Aufwand lohnt nur dann, wenn z.B. zweiseitige Platinen nicht deckungsgleich werden wollen und der Verdacht besteht, dass es an der Präzision des Referenzpunktes liegen könnte. Inzwischen habe ich auf Empfehlung des Herstellers die Referenzschalter "entstört" und seither keine Probleme mit der Referenz mehr festgestellt. Der Peiler wird nicht mehr eingesetzt.
Gruß
Peter

