Und letzte Woche habe ich Elektor einen Besuch abgestattet, da ich habe läuten hören, dass da so ein "merkwürdiges" zweirädiges Gefährt entwickelt wird, bei dem die beiden Räder nicht hintereinander angeordnet sind. Das interessierte mich und ich wollte mir auch so ein Ding bauen. Von daher war es schön, dass ich die Prototypen ausprobieren durfte. Folglich habe ich einen Blog zu meinen Erlebnissen rund ums ElektorWheelie gestartet: http://ewheelie.blogspot.com/
Und folglich leitete die Redaktion eine erste Leserfrage an mich weiter, da ich schon etwas Ahnung von den Dingen habe, die da noch kommen werden...
Das Thema der Frage war: Wie kompliziert ist der Selbstbau eigentlich?
Zitat: "Die Infos über Wheelie im Netz und im Heft sind ganz nett. Aber ehe ich 1500€ hinblättere, hätte ich schon ganz gerne etwas mehr darüber gewusst, was ich mir damit aufhalse. Nur zusammenstecken oder diffizile Lötungen, zusammenschrauben oder mechanische Feinarbeiten? Sind die Steuerungsprogramme schon drin oder muss ich damit kämpfen? Falls sich Sonderwünsche ergeben, kann ich etwas daran verändern?
Wenn Sie das in wenigen Stunden fertig bringen, sagt das leider nichts darüber, wie lange ein Trottel wie ich dazu braucht.
Gibt es dazu ausführlichere Hinweise oder muss ich einen Monat lang
gespannt auf das nächste Heft warten?
Mit freundlichen Grüßen"
Meine Antwort: "da kann ich Sie beruhigen:
Wie ich mich überzeugen konnte, ist der Bausatz
wirklich sehr einfach zusammenzubauen.
Da ist nichts groß mit Löten und so. Selbst die Platinen sind schon bestückt und die Firmware auf den beiden Mikrocontrollern.
Man muss also die Elektronik lediglich zusammenstecken.An Werkzeug für die Mechanik braucht es nur typisches Fahrrad-Werkzeug: Schraubendreher sowie 10, 13 und 24-mm-Gabelschlüssel.
Mit technischem Grundverständnis und Ruhe sollte man es sogar schaffen, das Wheelie ganz ohne Anleitung zusammenzubauen - wenn man nicht pfuscht selbstverständlich
Und dem Bausatz liegt eine Anleitung bei. Selbst wenn man sich Zeit lässt sollte man nicht mehr als1 Stunde brauchen."
Ergänzen möchte ich noch: Selbstverständlich kann man wie eigentlich bei fast allen Elektor-Projekten auch hier selbst eingreifen und sowohl Elektronik oder - was noch einfacher ist - die Software ändern. Die Firmware liegt ja in BASIC vor (Bascom) und ist Open Source. Man kann sich also vom vorliegenden Code inspirieren lassen und ihn modifizieren. Man muss dazu lediglich mit Mikrocontrollern umgehen und etwas programmieren können.
Ich bin selbst schwer gespannt, was ich alles damit anstellen werde, wenn ich meinen eigenen Bausatz in den Händen halte und welche Anregungen ich hier aus dem Forum ziehen kann.
Thomas
